Am Ende des Tages hat die Bundesregierung eine gemeine und nützliche Doppelmoral.

26 Feb

Manche Menschen haben eine Moral. Die deutsche Bundesregierung hat sogar eine Doppelmoral Dafür steht die Bezeichnung „ATTAC“.
Riesige Krokodilstränen vergießen deutsche Politiker immer wieder, wenn Regierungen in anderen Ländern Organisationen der Zivilgesellschaft behindern oder ihnen den Geldhahn zudrehen. Demokratie lebe vom gesellschaftlichen Engagement, erklären sie Vladimir Putin oder anderen dann immer mit erhobenem Zeigefinger. NGOs dürfe man nicht unter Generalverdacht stellen oder sie als „ausländische Agenten“ wirtschaftlich austrocknen.
ATTAC allerdings ist ein ganz anderer Fall. Diese Organisation erdreistet sich schließlich, die Politik der Großen Koalition in Frage zu stellen. Dabei ist sie nicht beschränkt wie die GroKo, sondern bewegt sich in einem umfangreichen Themenspektrum.
Auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) soll nach dem Willen der CDU nicht mehr gemeinnützig bleiben. Schließlich erstreitet sie vor Gerichten Dieselfahrverbote in Innenstädten. Das kann doch nun wirklich nicht gemeinnützig sein, wenn eine Organisation zum Schutz der Umwelt den Rechtsstaat gegen die göttliche Autoindustrie missbraucht!
Die Einzigen, die in Deutschland beinahe alles dürfen, sind die Industrie und ihre Parteien. Dabei brauchen Parteien nicht einmal den Status der Gemeinnützigkeit, denn das Parteiengesetz behandelt sie automatisch noch besser als jeden gemeinnützigen Verein.
Also sind die Parteien gemein und eigennützig. Gelegentlich sind sie auch fremdnützig oder nützliche Idioten der einen oder anderen Lobby. Doch das müssen sie nicht mal angeben, weil sie ja keine gemeinnützigen Vereine sind.
So lebe also die Doppelmoral! Eine einzige Moral wäre schließlich für diese geldgierigen Politiker viel zuwenig.

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