Am Ende des Tages verschärft Seehofer das Asylrecht erneut.

16 Mai

Zur Europawahl macht Horst Seehofer Wahlkampf für die AfD. Heute verschärft der Innenminister das Asylrecht erneut.
Aber das kennen wir von ihm ja schon. Seit er nicht mehr Vorsitzender der CSU ist, tut Seehofer alles, um seinem Nachfolger Markus Söder die Wahlergebnisse zu vermiesen. Am einfachsten gelingt das mit schärferen Gesetzen zur Überwachung der Bevölkerung und mit Hetze gegen Flüchtlinge. „Abschieben“ lautet seine fiese Devise. „Weg mit denen!“
Seehofer weicht kein Drittel mehr von der rechten Position zum Mittelmeer: Lasst sie ersaufen! Behindert ihre Retter! Die Festung Europa braucht einen gigantischen Wassergraben.
Mit einem rechten Kollegen Matteo Salvini aus Italien ist er sich da einig: Wer in wackelige Schlauchboote steigt, der darf nicht auf Rettung hoffen. Da könnte ja jeder kommen!
Seehofer hat wirklich was gegen Flüchtlinge. Aus eigener bitterer Erfahrung weiß er genau, dass man jede Form von Flucht unbedingt vermeiden muss. Das möchte der gute Mann den Geflüchteten unmissverständlich klar machen.
Sein Schicksal möchte er gerne mit den anderen Schwarzen teilen. Schließlich ist er ja selber auch ein Opfer von Abschiebung: Söder hat Seehofer gnadenlos von München nach Berlin abgeschoben.
Seine Härte gegen Geflüchtete ist Seehofers Rache. Schließlich hat er sich sein Asyl in Berlin nicht selber gewählt. Deshalb gönnt er auch allen anderen nicht, dass sie sich den Ort ihres Asyls selber aussuchen dürfen.

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