Am Ende des Tages konnte Trump bei vielen Briten nur dank des D-Day landen.

5 Jun

Donald Trump feiert in England den „D-Day“. Bei vielen Europäern könnte er sonst nicht landen.
Doch die Briten machen gute Miene zum bösen Spiel. Mit einem sanften Hinweis auf den Wert multilateraler Politik empfing ihn die Queen iim Buckinghampalast zum königlichen Dinner. Draußen demonstrierten derweil diejenigen, die keinen Hunger hatten darauf, mit diesem Prahler zu dinieren.
Im Anflug auf London twitterte Trump, er empfehle den Briten einen „NoDeal-Brexit“. Außerdem machte er sich für Boris Johnson als neuen Premierminister stark. Zudem traf er sich in der Londoner Botschafterresidenz mit dem Brexit-Hardliner Nigel Farage.
Einmischung in die Innenpolitik anderer Länder gehört für Trump einfach dazu. Er regiert die ganze Welt gerade wie es ihm gefällt. Die Zerschlagung der Europäischen Union (EU) scheint ihm beinahe Vergnügen zu bereiten.
Strafzölle sind für diesen Erpresser ein probates Mittel, um Mexiko zu mehr Fremdenhass zu zwingen. Gegen China führt er einen Handelskrieg, der beiden Ländern letztlich stark schadet.
Aber das ficht den wenig weisen Mann im Weißen Haus nicht an. Trump twittert und poltert drauf los, was das Zeug hält. Diplomatie ist nicht sein Ding.
Mit üblen Tricks verheimlicht er seine eigene Finanzlage und die Verstrickung seines „Imperiums“ in dubiose Geschäfte mit Russland. Geschäfte sind sowieso alles, was dieser gierige Geschäftemacher kennt. Den Briten bot er beispielsweise ein Freihandelsabkommen als absolut großzügigen „Deal“ an.
Trump ist tatsächlich ein Dealer, der seine Wähler mit populistischen Parolen in einen rauschhaften Größenwahn versetzt. „America first“, ruft Trump immer wieder, als gäbe es keine anderen Länder auf dieser Welt. Wann werden die letzten Idioten endlich merken, dass sein Geschäft ebenso stinkt wie die braune Scheiße aller anderen Nationalisten und Rassisten?
Vor 75 Jahren landeten Briten, Kanadier, Polen, US-Amerikaner und oppositionelle Franzosen an der Küste der Normandie. Der „D-Day“ war der blugige Beginn des Endes eines mörderischen Kriegs. Wenn Trump so weitermacht, muss man neue mörderische Kriege fürchten!

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