Am Ende des Tages geht der selbstgerechte Schlaumeier Salvini baden.

1 Jul

Als „Schlaumeier“ hat Matteo Salvini die Kapitänin Carola Rackete beschimpft. Der neunmalkluge italienische Innenminister macht sich gerade aber selbst zu einer überaus traurigen Witzfigur.

Das Rettungsschiff „Sea Watch 3“ wollte er mit aller Macht am Einlaufen in den Hafen von Lampedusa hindern. 50.000 Euro Strafe hat er der Kapitänin der Reggungsorganisation angedroht, wenn sie seinem menschenverachtenden Willen nicht gehorcht.
Mehr als 700.000 Euro haben daraufhin Menschen in Deutschland gesammelt. Noch einmal mehr als 400.000 Euro bekommen Sea Watch und ihre Kapitänin von Spendern in Italien. Die gigantische Summe von mehr als 1 Million Euro ist in weniger als zwei Tagen zusammengekommen.
Der mörderische Wahlkampf Salvinis auf dem Rücken Schiffbrüchiger sollte ihm zum Verhängnis werden. So viele aufrechte Menschen in Italien, Deutschland und Europa sollten in der Lage sein, den selbstgerechten Rechtspopulisten zu Fall zu bringen.
Mitunter drängt sich manchen Menschen insgeheim die Szenerie auf, Salvini schwämme im Mittelmeer und kein Schiff wäre da, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. Doch Christen und Humanisten wünschen ihm natürlich, dass sehr viele Schiffe dort im Mittelmeer sind und ihn aus dem Wasser herausziehen. Seenotrettung ist nämlich kein Verbrechen, sondern eine Pflicht, auch wenn der Gerettete selbst das vielleicht ganz anders sieht.

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