Am Ende des Tages kann Ursula von der Leyen nur mit der Kanone kandidieren.

6 Jul

Ursula von der Leyen will Präsidentin werden. Die EU will die Verteidigungsministerin in Kommission nehmen.
Zur Wahl angetreten war sie allerdings nicht. Ihren Weg in die EU-Kommission hat sie durch die Hintertür genommen. Der Ministerrat hat das offenbar ratsam gefunden.
In Hinterzimmern wurde sie als Vorschlag des Rats ausgekungelt. Zwar war sie weder Spitzenkandidatin noch überhaupt jemals in irgendeiner Funktion der EU tätig, aber dadurch hat sie sich dort wenig Feinde gemacht.
Nun aber muss das Europaparlament sie noch wählen. Gewissermaßen mit der Kanone auf der Brust wählen manche aber nicht gerne eine Verteidigungsministerin, die sich im eigenen Land gerade vor einem Untersuchungsausschuss verteidigen muss. Trotzdem halten die Vertreter des Europäischen Rats die deutsche Ministerin für eine gute Wahl.
Daran kann man allerdings erkennen, was für eine dünne Personaldecke die Europäische Union wohl haben muss. Wenn von der Leyen dort erste Wahl ist, dann muss es wirklich böse bestellt sein um diese EU.

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