Am Ende des Tages gießt Donald Trump Öl ins Feuer.

22 Jul

Der Konflikt mit dem Iran wird immer gefährlicher. Donald Trump gießt Öl ins Feuer. Davon hat er reichlich.
Dank der umstrittenen Fracking-Methode sind die USA inzwischen ein riesiger Ölproduzent. Problemlos können sie in die Lücke springen, die eine mögliche Drosselung der Lieferungen vom Golf reißen könnte.
Befeuert Trump deswegen den Konflikt mit dem Iran? Möchte der US-Präsident lieber amerikanisches Erdöl verkaufen anstelle des persischen? Oder ist er nur sauer über den Atomvertrag mit dem Iran, weil sein ungeliebter Amtsvorgänger Barack Obama dafür verantwortlich zeichnet?
Jedenfalls hat Trump den Atomvertrag mit dem Iran ohne ein Alternativkonzept aufgekündigt. Zudem hat er 500 zusätzliche Soldaten an den Golf gesandt.
Wer genau da gegen wen „Schiffe festsetzen“ spielt, ist nicht immer klar. Klar ist jedoch, dass Trump nicht gerade deeskaliert.
„America first“ lautet Trumps Devise. Eigentlich müsste er aber ehrlicherweise sagen: „Donald Trump first“.

%d Bloggern gefällt das: