Am Ende des Tages bleibt die AfD nach rechts offen.

27 Jul

Zum Fliegen benötigt man gemeinhin zwei Flügel. Die AfD hingegen schwingt sich mit nur einem Flügel zu wahren Höhenflügen auf.
Der rechte Flügel der AfD wird neuerdings nur noch als „Flügel“ bezeichnet. Einen linken Flügel hat diese Partei nämlich nicht.
Gallionsfigur dieses rechten Flügels ist Björn Höcke. Dieser „Flügel“ möchte nun wohl die Macht übbernehmen in der AfD. Was einst Frauke Petry mit Bernd Lucke und dann Alexander Gauland mit Petry gelungen ist, das probt nun Höcke mit Gauland und dem Parteivorsitzenden Jörg Meuthen.
Erst kürzlich hatte der hessische AfD-Landesvorsitzende Robert Lambrou in einem „Aufruf der 100“ dem thüringischen AfD-Landesvorsitzenden Höcke „Personenkult“ vorgeworfen. Im sogenannten „Sommerinterview“ des Hessischen Rundfunks (HR) hat er nun aber erklärt, dass der extrem rechte Parteiflügel um Björn Höcke auch weiterhin zur AfD gehören solle. Seine Aufgabe sei, „die Tür der AfD nach rechts zu schließen“.
Die Tür will Lambrou allerdings nicht vor Höckes Nase zumachen, sondern hinter ihm. Was dort allerdings noch sein soll, das fragen sich viele zu Recht.

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