Am Ende des Tages herrscht beim Geheimdienst garantiert nicht nur in Maßen Paranoia.

17 Aug

Annegret Kramp-Karrenbauer will Hans-Georg Maaßen loswerden. Die CDU-Vorsitzende möchte den ehemaligen BfV-Präsidenten aus ihrer Partei ausschließen.
Maaßen mache „den Feind“ immer zuerst in den eigenen Reihen aus, kritisierte AKK. Sie sei froh, dass er keine Verantwortung mehr trägt für den „Verfassungsschutz“.
Aber was denkt die Verteidigungsministerin denn über den Inlandsgeheimdienst? Glaubt sie wirklich, der „Verfassungsschutz“ würde in erster Linie die Verfassung schützen?
Paranoia ist elementares Programm aller Geheimdienste. Pogrom ist ihr Auftrag. Überall lauert der Feind!
Natürlich kommt die Gefahr von links. Rechts ist den meisten „Sicherheitsfanatikern“ recht. Wer Waffen liebt, ist schließlich der geborene Waffenbruder.
„Extremismus“ ist der Begriff, mit dem sie Taten von Nazis letztlich Antifaschisten in die Schuhe schieben. Schließlich hat der sogenannte „Verfassungsschutz“ verfassungsfeindliche Organisationen und Parteien wie die NPD durch üppige Zahlunen an seine V-Leute dort maßgeblich mit finanziert.
Längst haben sie Polizei und Verfassungsschutz unterwandert, wenn sie nicht gleich von vornherein schon dort daheim waren. Ihr Feindbild sind selbständig denkende Bürgerinnen und Bürger, die sich für Demokratie einsetzen.
Wie Innenminister diese Denke immer mehr in immer neue Polizeigesetze und Überwachungsbefugnisse für den Verfassungsschutz umsetzen, so setzt Maaßen sie nun in der CDU um. Als gefragter Referent der „Werte-Union“ verbreitet er diese Werte, die alle anderen Gesinnungen entwerten. Das Grundgesetz als freiheitlichste deutsche Verfassung geht ihm dabei am Allerwertesten vorbei.

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