Am Ende des Tages regiert in der Waldsiedlung die reaktionäre Rechte.

7 Sep

Von der AfD hält die hessische CDU nichts. Aber die NPD ist ihr und der SPD sowie der FDP in Altenstadt recht.
Jedenfalls haben Mitglieder dieser drei parteien im Ortsbeirat der Waldsiedlung von Altenstadt am Donnerstagabend den stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden Stefan Jagsch einstimmig zum Ortsvorsteher gewählt. Fortan soll der Neonazi den Stadtteil repräsentieren.
Andere Kandidaten waren nicht angetreten. Daraufhin erhoben die Anwesenden ihre Rechte für den landesweit in Erscheinung getretenen Rechten.
„Links blinken und rechts abbiegen“ konnte die SPD schon lange. CDU und FDP machen es ihr in Altenstadt nach. Sie alle laufen dem rechten Rattenfänger nach.
„Berührungsprobleme“ haben diese Parteien wohl eher mit Linken. Die wehren sich aufrecht gegen die Rechten. Das ist manchen in den „bürgerlichen“ Parteien gar nicht recht.
Die NPD ist ja jene Partei, die nicht nur verbale Angriffe auf Fremde startet. Ihre Mitglieder vertreten ein völkisches Weltbild. Nun regiert in Altenstadt also der Rassismus.
Vielleicht könnten die Mitglieder des Ortsbeirats der Waldsiedlung ja ihrem „Vorsteher“ auch den Titel „Führer“ verleihen. Schließlich müssen sie dem Namen der Siedlung Rechnung tragen. Offenbar liegt die ziemlich weit rechts hinterm wald.
Außerdem heißt der Ort in der Wetterau, wo ein Ortsbeirat einen Nazi zu seinem Führer wählt, ja auch „Altenstadt“. Dieses Kaff heißt nicht nur so, sondern es sieht nun auch recht alt aus.

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