Am Ende des Tages gibt die INSM der Wirtschaft den rechten Weg vor.

19 Okt

Ich liebe die „Initiative neue soziale marktwirtschaft“ (INSM). Sie ist die nimmermüde Hohepriesterin des Leistungsprinzips.
Die INSM predigt Wettbewerb. Wir alle müssen was leisten. Leistung muss sich lohnen.
Arbeitsplätze sind nach den börsenkursen der wichtigste Wert der Welt. Wer nicht arbeitet, soll auch icht essen. Diese faulen Säcke, die sich alle in der sozialen Hängematte ausruhen, sind „unnütze Esser“.
Neben den Wettbewerb aller gegen alle tritt auch noch der Standortwettbewerb. Für gute Bedingungen ihrer nationalen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb muss die Politik alles tun. Ansonsten soll sie alles den Märkten überlassen.
Klimapolitik muss marktgerecht sein. Arbeitsplätze darf sie nicht kosten. Den Standortwettbewerb darf sie nicht behindern.
Da müssen Mensch und Natur dann eben zurückstehen. Erst müssen die armen Unternehmer noch ordentlich Gewinne auf Kosten der Zukunft einstreichen, bevor sich was an den Zuständen ändert. Am besten wäre wohl, an den Besitzverhältnissen änderte sich gar nichts – zumindest nicht zum Nachteil der Reichen!

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