Am Ende des Tages verabschiedet sich Freitag, der Dreizehnte.

13 Mrz

Heute ist Freitag der Dreizehnte. Alle attraktiven Angebote werden abgesagt.
Die Kultur wird nach und nach vollständig ins Netz gepackt. Draußen droht der hinterlistige Coronavirus.
Dieser Virus ist ungesund und unsichtbar. Er macht Menschen zu Hyänen und Supermärkte zu Schlachtfeldern. Klopapier verwandelt er in Gold und Regale in Leerstellen.
Allmählich mutieren die Menschen zu Angsthasen. Vorsicht ist zwar geboten, aber Panik hilft nicht weiter. Doch Panik tritt mancherorts an die Stelle von Kultur und Bildung.
Vielleicht hat die Quarantäne aber auch ihr Gutes: Endlich kommen die Hektiker zur Besinnung und die Getriebenen zum Lesen. Wer eine Weile auf die vielen Kontakte mit den vielen Idioten ringsum verzichtet, lernt vielleicht zu schätzen, was Muße ist.

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