Am Ende des Tages gibt es in Europa keinen Rassismus.

4 Jul

„Mann über Bord! Der Schrei ist unüberhörbar. Sofort leitet der Käptn die Rettung ein.
So geschieht es, wenn der Passagier helle Haut hat und aus Europa oder den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) kommt. Hat der Schiffbrüchige aber dunklere Haut und kommt irgendwo aus Afrika, dann lässt Europa ihn ungerührt ertrinken. Die Seenotrettung im Mittelmeer wird von der Europäischen Union (EU) sogar noch behindert.
Wenn das kein mörderischer Rassismus ist, dann gibt es keinen Rassismus. „Europäische Werte“ sind nur eine leere Floskel, wenn sie nur für Europäer gelten. Angeblicher „Humanismus“ ist in Wirklichkeit Rassismus, wenn er zwischen heller Haut und dunklem Teint oder zwischen der Herkunft aus der EU oder aus einem afrikanischen Staat unterscheidet.
Doch der Rassismus geht noch weiter. Wer es trotz aller Widrigkeiten bis nach Deutschland geschafft hat, der wird hier vom Bundesamt gegen Migration und Flüchtlinge (BAMF) gequält. Die Androhung einer Abschiebung nach Afghanistan oder in das Herkunftsland, aus dem Menschen aufgrund der Erfahrung von Folter geflüchtet sind, ist auch eine Art Folter.
„BAMF“ als Abkürzung für „brutal abscheulich miese Faschisten“ zu erklären, wäre gewiss nicht recht. Dass aber das BAMF an seiner Spitze zu viele Rechte und die Geflüchteten zuwenig Rechte haben, könnte wohl der Wahrheit entsprechen. Der Kolonialismus von heute heißt „BAMF“ und verhindert, dass die von Europa ausgebeuteten Menschen hierherkommen, um an dem Reichtumg teilzuhaben, der aufgrund der Ausplünderung ihrer Herkunftsländer in Jahrhunderten in Europa angehäuft worden ist.

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