Am Ende des Tages hilft keine Versicherung wirksam gegen das Coronavirus.

17 Aug

Unsicherheit macht sich in der Welt breit. Gegen das Coronavirus hilft keine Versicherung.
Das kann ich Euch versichern: Versicherungen haben noch nie wirklich geholfen gegen die gefährlichen Ereignisse des Lebens. Allenfalls haben sie die finanziellen Folgen abgefedert.
Die Krankenversicherung hilft nicht gegen Krankheit, sondern nur gegen die Krankenhauskosten und die der Ärzte. Die Unfallversicherung vermeidet keinen Unfall, sondern hilft nur bei der Schadensregulierung. Und die Lebensversicherung rettet nicht vor dem Tod, sondern schiebt den Hinterbliebenen nur ein Schmerzensgeld zu, dass der Verstorbene allerdings zuvor meist großenteils selber angespart hat.
Überhaupt schütten Versicherungen nur das eingezahlte Geld der Versicherten aus. Sie verteilen das Kostenrisiko unter den Versicherten, aber am Ende legen die Versicherer dabei keinen Cent drauf. Sonst wären die gewinnorientierten Versicherungskonzerne längst pleite.
Ich kann Euch versichern, dass es die absolute Sicherheit nicht gibt und auch niemals geben kann. Die sogenannten „Sicherheitspolitiker“ lügen, wenn sie Anderes versprechen. Die Polizei kann zwar noch so viele KI-basierte Algorithmen zu „Predictive Policing“ einsetzen wie sie nur irgendwo finden kann, aber in die Gehirne der Ganoven gucken kann sie nicht.
Kriminalität und Terror kann keine Polizei der Welt wirklich verhindern. Das beste Mittel dagegen ist sozialer Zusammenhalt und Solidarität sowie eine gerechte Verteilung des Reichtums. Aber selbst das wird Kriminelle nicht vollkommen davon überzeugen, auf den Pfaden der Rechtschaffenheit weiterzuwandeln.
Das Coronavirus bekämpft man am besten mit Abstand und Anstand. Auch hier ist Solidarität gefragt. Wer Mundschutz und Nasenmaske trägt, seine Hände häufig wäscht und auf Hygiene achtet, schützt die Mitmenschen und damit am Ende sich selbst.
Dabei ist langer Atem gefragt. Dieses Virus wird nicht einfach wieder verschwinden wie ein Wassertröpfchen in der Sonne. Selbst wenn es irgendwann einen Impfstoff gegen das SARS-CoV-2 gibt, wird der nicht im nächsten Moment schon allen eingeimpft worden sein.
Coronavirus und Klimakatastrophe lehren die Menschen, dass Mensch und Natur verletzlich sind. Letztlich ist die „Krone der Schöpfung“ durch so ein winziges Corona-Virus auslöschbar. Darum ist das überkommene Wort „Demut“ am Ende die einzige Gewissheit, die vernünftigen Menschen bleibt.
Die Allmachtsphantasien der großkotzigen „Macher“ sind gescheitert. Gescheit waren sie sowieso noch nie. Vorsicht ist ein guter Rat und Vorrat ebenso.
Statt riesiger Räume für tausende herumspringender Unruhegeister sind jetzt kleine Veranstaltunggen im Freien angesagt. Die Natur fordert ihr Recht zurück. Fliegen ist nicht nur – im wahrsten Sinne des Wortes –
„unverschämt“, sondern möglicherweise gefährlicher als früher, weil zum Risiko eines Flugzeugabsturzes auch noch die möglichkeit einer ausgefallenen Heimholung wegen der Pandemie hinzukommt.
Bleibt also im Lande und nähret Euch redlich! Seid versichert, dass Ruhe und Bescheidenheit die beste Versicherung sind. Diese Versicherung kostet nicht mal viel Geld, sondern spart möglicherweise sogar noch welches.

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