Am Ende des Tages fehlen Intensivbetten und qualifizierte Pflegekräfte.

12 Nov

Die Intensivstationen sind voll. Das Pflegepersonal ächzt unter der steigenden belastung.
Jahrelang haben neoliberale Privitasierungsstrategen die Krankenhäuser kaputtgespart. Wäre es nach ihnen gegangen, gäbe es nur einen Bruchteil der Betten, die jetzt dringend benötigt werden. Ginge es nach ihnen, bekäme das Pflegepersonal noch weniger Lohn für noch mehr _Arbeit.
„Gesundheit ist keine Ware“, haben Kritikerinnen und Kritiker dieser Entwicklung immer wieder betont. Gesundheit ist das wichtigste, was Menschen zu haben hoffen, bevor sie sich irgendwann mit der Einschränkung dieses Guts abfinden müssen. Geld für Gesundheitsschutz ist lebenswichtig.
Vielleicht verhilft die Corona-Pandemie den Gesellschaften ja zu einem Perspektivwechsel: Statt Milliarden für Militär und klimazerstörende Autobahnen auszugeben, sollte die Priorität staatlicher Haushaltspolitik bei Bildung, Umweltschutz und Gesundheit liegen. Was hätte eine Staat von einer hochgerüsteten Armee, wenn es keine Menschen mehr zu „verteigigen“ gäbe?
Die Militärs denken schon länger über die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI) nach. Das würde ihnen eine Kriegführung fast ohne Soldaten ermöglichen. „Künstlich“ ist das wahrscheinlich schon, aber garantiert nicht intelligent.

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