Am Ende des Tages der Menschenrechte möge manchen mit Chanukka ein Licht aufgehen.

10 Dez

Der 10. Dezember ist der internationale Tag der Menschenrechte. Er ist aber nicht die nationale Umnachtung der rechten Unmenschen.
Je höher die Wahlergebnisse der sogenannten „Alternative für Deutschland“ (AfD) in einer Gegend ausgefallen sind, desto höher liegen dort jetzt die Corona-Inzidenzwerte. Die AfD leugnet penetrant die Gefährlichkeit des neuen Erregers. Viele ihrer Vertreter verweigern störrisch das Tragen von Mund-Nase-Schutz.
Außerdem kooperiert die AfD eng mit den sogenannten „Querdenkern“. Sie verbreiten antisemitische Lügenmärchen über Corona und veranstalten regelmäßig Massenaufläufe ohne Masken. So verbreiten sie den tödlichen Erreger überall dort, wo sie „demonstrieren“.
Das Demonstrationsrecht ist das elementare Grundrecht der Demokratie. Noch grundlegender ist aber das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Wer – aus Dummheit oder hinterlistigem Kalkül – todbringende Viren verbreitet, der schützt damit nicht die Demokratie oder das Demonstrationsrecht, sondern gefährdet beide.
Heue beginnt das jüdische Lichterfest Chanukka. Mit ihm feiern Jüdinnen und Juden das Licht und die Erkenntnis. Dieses Licht haben die verblendeten Antisemiten bei „Querdenken“ und in der AfD dringend nötig.

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