Am Ende des Tages hat die große Impfkampagne begonnen.

27 Dez

Ab heute wird geimpft. Erst geht´s in die Altenheime, dann zum Pflegepersonal.
Eigentlich müsste die Reihenfolge ganz anders aussehen. Als Allererste müsste man die sogenannten „Querdenker“ impfen. Die sind schließlich am stärksten gefährdet.
Wer sich zu Zigtausenden ohne Mund-Nase-Schutz weitab von seiner Heimat mit anderen Gleichgesinnten trifft, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein sogenannter „Superspreader“. Eine Impfung dieser Leute wäre wohl das wirksamste Mittel zur Abflachung der Infektionskurve.
Womit aber soll man solche Leute impfen? Einen Impfstoff gegen Corona lehnen sie ab, weil sie entweder die Gefährlichkeit dieses Virus relativieren oder gar seine Existenz grundsätzlich leugnen. Würde man sie dennoch impfen, wäre das ein Übergriff, den sie dann sogar zu Recht anprangern könnten.
Gegen das Virus, das sie am meisten gefährdet, kann man hingegen keinen Menschen impfen. Viele haben das seit Jahrhunderten schon versucht und dafür allerlei kluge Strategien ersonnen, die von Schulen und Universitäten bis zu Radio und Fernsehen reichen. Der Erfolg all dieser Maßnahmen war leider aber gering.
„Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen“ weiß der Volksmund zutreffend zu berichten. Die nächste wichtige pharmakologische Aufgabe besteht darum darin, einen Impfstoff gegen Dummheit und Sturheit sowie Starrsinn zu entwickeln. Allerdings könnte dieser Weichmacher in falschen Händen möglicherweise auch durchaus gefährlich werden, weshalb auch bei diesem Plan durchaus Vorsicht geboten ist.

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