Am Ende des Tages ist Udo Laschet der neue CDU-Chef.

16 Jan

Die CDU hat einen neuen Vorsitzenden. Udo Laschet folgt auf Annegret Kramp-Karrenbauer.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident ist ein Kandidat nach dem Motto „Allen wohl und niemandem wehe“. Das gilt für viele in der CDU, aber nicht für ihren rechtspopulisten Friedrich Merz. Sein Wohl ist allein die Salbung seines Egoismus.
Die Fans des Multimillionärs haben das allerdings immer noch nicht verstanden. Merz ist der Donald Trump der CDU. Glücklicherweise hat sie sich aber mehrheitlich gegen den Egomanen aus dem Sauerland entschieden. Ein Wehrmutstropfen bleibt jedoch: Seit „AKK“ ihren Rückzug
vom Parteivorsitz angekündigt hat, ist die Serie ihrer Fettnäpfchen seltsam schnell zu Ende gegangen. Hat da etwa jemand nachgeholfen?
Wollte irgendwer die lästige Frau an der Spitze der CDU loswerden? Wer war das wohl? War es der unterlegene Merz oder die überlegene Angela Merkel?
Sie jedenfalls hat sich in ihrer Rede auf dem cDU-Parteitag zu keinem Wort des Danks an ihre Nachfolgerin im CDU-Vorsitz bereitgefunden. Vielleicht hat sie der Workshop vergrätzt, mit dem „AKK“ Merkels Asylpolitik innerparteilich zur Diskussion gestellt hat. Ist die Kanzlerin etwa ebenso nahtragend wie vorausschauend?

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