Am Ende des Tages ist Omikron in Frankfurt angekommen.

27 Nov

Omikron ist in Deutschland angekommen. Der Frankfurter Flughafen ist wirklich ein Fluchhafen.
Über ihn wurde die neueste Mutante des Coronavirus SARS-CoV-2 nach Deutschland eingeflogen. Gekommen ist sie aus Südafrika. Auf die „Globalisierung“ der Warenströme foltt also auch automatisch auch die Globalisierung der Krankheitserreger.
Wir konnten ja nie genug kriegen. In Massen verfügbar musste alles sein und billig. Prekäre Produktionsbedingungen und selbst Kinderarbeit haben wir nicht verhindert, weil wir lieber weggeschaut haben.
Reisen mussten wir in die ganze Welt. Je exotischer ein Land war für uns, desto attraktiver war es. Dabei haben uns die menschen in den fernen Reisezielen wenig interessiert und noch weniger ihre Kultur.
Was wir günstig kriegen konnten, haben wir dennoch mitgenommen, wenn es nur interessant aussah. Rituelle Gegenstände waren für uns netter Nippes, den wir als Mitbringsel aus dem exotischen Land stolz auf die Kommode oder den Schrank stellten. Nur weit musste der Weg sein, den die Dinge zurückgelegt haben mussten, mit denen wir prahlten.
Nun haben wir auch dieses Omikron mitgebracht bekommen. Das hat sich im Rachen von Reisenden versteckt und wurde wahrscheinlich erst viel zu spät entdeckt.
Mit den Mutationen des Virus in der Reihenfolge des griechischen Alphabets haben wir immer heftigere Wirkungen kennengelernt. Immer weniger wirken die Impfstoffe, die auf das Ausgangsvirus angepasst wurden. Auch Boostern hilft da nur noch begrenzt.
Wir sind beschränkt und dennoch gekränkt, wenn wir während der Pandemie auf „unseren Urlaub vwerzichten“ sollen. Diese Anspruchshaltung wird wohl bald dazu führen, dass noch mehr von uns auf ihr künftiges Leben verzichten müssen. Aber spätestens mit der Mutation „Omega“ wird die Menschheit ihr schlimmstes Problem los sein, denn sie wird dann so weit dezimiert sein, dass der menschengemachte >Klimawandel kein Problem mehr darstellen wird für die Natur.

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