Am Ende des Tages entbiete ich allen meine individuellen Weihnachtsgrüße.

26 Dez

Ich grüße die Runden, denen Gänse gut munden. Ich grüße die Fresser mit Gabel und Messer.
Ich grüße die Dicken, die sich gerade anschicken, gebratene Schweine und Dominosteine in sich reinzustopfen ganz ohne Herzklopfen. Marzipan und Lebkuchen wollen sie auch noch versuchen.
Ich grüße die Reichen, die Gelder einstreichen und nichts davon geben. Einsam bleibt ihr Leben.
Ich liebe die Kinder – die großen nicht minder – in aller Welt, denen es gut gefällt, gemeinsam zu spielen und nicht nach „Mehr“ zu schielen. Freude und Phantasie sind heute so wichtig wie noch nie!
Wer Weihnachten feiert und die Lieder nicht runterleiert wie lästige Phrasen, die manche vergaßen, kann Wunder erleben. Nach Höherem streben ist für alle nicht nur an Weihnachten Pflicht.
Die aber nur fressen und alles sonst vergessen, was ringsum die Welt friedlich zusammenhält, erringen kein Stück vom Feiertagsglück. Für Egoisten wird dieser Feiertag dann vielleicht sogar zum Reiertag.

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