Am Ende des Tages finden die fantastischsten Reisen immer im Kopf statt.

7 Jan

Insgesamt ist der Buchhandel gut über´s Jahr gekommen. Das hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mitgeteilt.
Vor allem der Versandhandel hat gut abgeschnitten. Angesichts der Corona-Pandemie ist das kein Wunder. Der „stationäre“ Buchhandel hingegen konnte seine Ausfälle während des Lockdowns im Frühjahr nicht wettmachen.
Gefragt gewesen seien vor allem Kinderbücher, berichtete der Börsenverein. Die stärksten Einbußen hätten Reiseführer verzeichnet.
Auf den ersten Blick scheint das logisch: Wer wegen der Pandemie nicht reisen kann, braucht auch keine Reiseführer. Doch diese >Logik kann bei nährerer Betrachtung nicht ganz überzeugen.
Wenn Kinderbücher besonders gut abgeschnitten haben, dann sollte der Buchhandel sich vielleicht die Frage stellen, ob er sein Sortiment nicht neu sortieren sollte. Vielleicht sollten die Buchhändlerinnen und Buchhändler Reiseführer jetzt eher unter die Märchenbücher einsortieren?

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