Am Ende des Tages hält der Klebstoff sie immer noch auf dem Chefsessel.

10 Jul

Klebehöschen sind schwer im Kommen. Klebehöschen sind Hart beim Bleiben.
Boris Johnson ist ein Beispiel dafür. Hartnäckig hält der britische Premierminister an seinem Amt fest. Seine dreisten Lügen und die Missachtung elementarer Regeln haben ihn aber bereits ins Amt gebracht.
Peter Feldmann ist die Frankfurter Provinzausgabe des Klebstoffhinterns. Seine Weigerung, sich den Realitäten zu stellen, ähnelt derjenigen von Johnson. Seine eitle Selbstdarstellung fällt aber eine große Portion provinzieller aus als die des Briten.
Sabine Schormann ist eher die Verkörperung der sprichwörtlichen drei Affen, die „nichts sehen, nichts hören und nichts sagen“. Die Dokumenta-Direktorin ist einfach weggetaucht ob der Antisemitismus-Vorwürfe und der damit verbundenen Kritik an ihrer Amtsführung. Klebstoff am Hintern wird ihr wenig helfen, weil nicht nur ihr Stuhl schon wackelt, sondern sogar bereits die gesamte Dokumenta, auf deren Grund dieser Chefsessel steht.
Das „Vorbild“ dieser drei „Machtmenschen“ mag möglicherweise Donald Trump gewesen sein. Der einstige US-Präsident versuchte sogar mit Gewalt, seine „Wahrheit“ von der angeblich „gestohlenen Wahl“ im Parlament durchzusetzen. Nach wie vor erpresst er – immer noch erstaunlich erfolgreich – die Republikanische Partei, ihm und seinen Machtansprüchen zu folgen.
Ihm klebt das „Pattex“ nicht nur am Arsch, sondern auch an den Fingern. Sein Klebstoff ist Geld und die Gier nach Geltung. Seine Machtgier ist noch gefährlicher als die der drei anderen zusammen.
Noch brutaler jedoch ist die Machtgier von Trumps geheimem „Genossen“ Vladimir Putin. Er schickt nicht nur Bewaffnete ins Parlament, sondern eine ganze Armee in ein friedfertiges Nachbarland. Gleichzeitig schickt er Bewaffnete in Dörfer und Städte des „eigenen“ Landes, um alle Kritiker dort mundtot zu machen.
Gegen diese fünf fürchterlichen Klebehosen sind die vielen brutalen Potentaten in verschiedenen Ländern Afrikas, asiens und Lateinamerikas beinahe harmlos. Dabei Sollte man Ferdinand Markos und Augusto Pinochet ebensowenig vergessen wie Robert Mugabe oder Hosni Mubarak. Machtgierige Machthaber hat es zu allen Zeiten an vielen Orten der Welt gegeen, wo sie furchtbares Leid angerichtet und sich trotzdem oft jahrzehntelang auf dem Regierungssessel gehalten haben.
Nicht ungenannt bleiben soll in dieser Reihe auch Adolf Hitler, wenngleich man ihn oder seinen Gegenspieler Josef Stalin kaum mit den anderen Klebehöschen vergleichen kann und darf. Weder ihm noch vielen der anderen konnte die Erringung der Macht und deren Erhalt glücken ohne die Unterstützung williger Helferinnen und Helfer. Den Klebstoff, mit dem sie alle auf ihren Stühlen gehalten wurden und werden, haben Beamtinnen und Beamte in Ministerien, Polizistinnen und Polizisten, Soldatinnen und Soldaten sowie oft auch die Menschen des jeweiligen Volkes mit angerührt.

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