Am Ende des Tages machen CDU, CSU und FDP Propaganda für Putin.

25 Aug

Deutschland braucht unbedingt Strom aus Atomkraftwerken. Vladimir Putin wünscht sich das sehr.
In Saporischschja zeigt der russische Diktator, wie nützlich ein großes Atomkraftwerk in Feindesland für ihn ist. In Tschernobyl hat die russische Armee ebenfalls bewiesen, dass Atomanlagen für sie kein Grund sind, sich mit Kampfhandlungen zurückzuhalten. Gäbe es wenigstens drei laufende Atomreaktoren in Deutschland, wären sie im Fall eines weiteren Vordringens russischer Truppen nach Westen wahrscheinlich interessante Ziele für Putin.
Wer also einen Weiterbetrieb von Atomkraftwerken in Deutschland fordert, der unterstützt damit Putin. CDU und CSU sowie FDP erweisen sich mit ihrer Forderung nach längeren Laufzeiten für die verbliebenen Atomreaktoren in Deutschland als „nützliche Idioten“ für Putins Interessen. Sollten Friedrich Merz und Christian Lindner gar Agenten eines russischen Geheimdiensts sein?
Vielleicht sind sie ja „nur“ Agenten der Atomlobby, die angesichts der gedrosselten Gaslieferungen aus Russland ihre Chance wittert, den verhassten Atomausstieg wieder rückgängig zu machen? Wahrscheinlich aber sind sie eher eingeschworene Ideologen der neoliberalen Infarktwirtschaft oder einfach nur treudoof.

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