Augen geradeaus: Die Bundeswehr erobert Neuland

6 Apr

„Augen geradeaus und Stillgestanden!“ Mit Marschmusik zieht die Bundeswehr auf ihr neues Schlachtfeld. Das Territorium, das sie erobern will, nannte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor Kurzem noch „Neuland“.
Neben Heer, Luftwaffe und Marine hat die deutsche Armee nun eine vierte Abteilung. Sie ist zuständig für den „Cyberwar“ und kämpft in virtuellen Räumen gegen Angreifer. Allerdings bläst sie auch selber zackig zur Attacke.
Ursula von der Leyen hat die neue Truppe auf ihre künftige Aufgabe eingeschworen. Hacker in Uniform mit Rangabzeichen und einem speziellen wappen an der Jacke dienen fortan in der Bundeswehr. Eigens für sie wurden die Anforderungen an Gesundheit und Fitness heruntergeschraubt, denn sonst käme keiner.
Blasse Schwächlinge mit viereckigen Augen sitzen nun also vor militärischen Monitoren und spielen Krieg. Ob das wohl gutgeht?
Aber für Merkel ist das alles ja noch „Neuland“; und da muss man mal gucken, was rauskommt. Fragen sollte man sich auch, ob es besser ist, wenn das Militär am Bildschirm hockt als im Feld oder ob die „Cyber-Bundis“ da nicht möglicherweise schlimmste Schäden anrichten können, wenn sie die Steuerung von atomkraftwerken oder die Stromversorgung ganzer Großstädte lahmlegen. Wenigstens haben sie einen eigenen Marsch; und man kann diesen Hackern in Uniform notfalls auch mal gehörig den Marsch blasen.

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