Am Ende des Tages werden viele mütende Menschen vor diesen arroganten Selbstdarstellern #allesdichtmachen

23 Apr

Jeder ist sich selbst der Nächste. Das dachten sich wohl auch 50 Sternchen und Stars der Filmbranche, als sie eine Videokampagne zu Corona starteten.
Unter dem Hashtag #allesdichtmachen äußern sich diese zynischen Egoisten süffisant zu Corona und dem Lockdown. Ulrich Tukur, Meret Becker, Ulrike Folkerts, Jan Josef Liefers und Heike Makatsch forderten in Videos auf youtube, „alles dicht“ zu machen. Mehr oder weniger ironisch pflegten diese arroganten Selbstdarsteller ihr Ego in Verachtung der mehr als 80.000 Corona-Toten mit Möchtegern-Satire.
Viele Menschen in Deutschland leiden existenziell unter dem Lockdown. Kunst könnte da Trost spenden und Hoffnung verheißen. Doch diese – meist gut dotierten – Kamera-Kameraden denken offenbar mehr an ihr eigenes Einkommen als an alle diejenigen, die sie mit ihrer Aktion verhöhnen und quälen.
Den selbsternannten „Querdenkern“ haben sie damit eine Steilvrlage geliefert. Roland Tichy hat sich darum auch umgehend bei ihnen bedankt und ihre Videos empfohlen.
Einige der Beteiligten rudern nun wieder zurück. Doch das ist zu spät. Sie hätten sich vorher überlegen müssen, dass diese egoistische Aktion nur dazu führen wird, dass viele frühere Fans fortan vor diesen arroganten Arschlöchern nicht nur ihre Augen, sondern alles dichtmachen werden. [end]

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