Bleiberecht oder bleibe rechts: Merkel geht und Seehofer bleibt

30 Okt

Angela Merkel tritt den geordneten Rückzug aus allen politischen Ämtern an. Horst Seehofer bleibt.
Seehofer bleibt stur. Auch Hans-Georg Maaßen bleibt. Trotz anderslautender Ankündigungen von Merkel, Seehofer und der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles blieb Maaßen weiterhin Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV).
Merkel hat gemerkt, dass es Zeit ist, zu gehen. Sie bestellt ihr Haus und regelt ihre Nachfolge, so gut es geht. Das geht und das muss so gehen.
Die sogenannte „Große Koalition“ (GroKo) bietet ein erbärmliches Bild. Streit gegeneinander sowie für geldgierige Dieselbetrüger kommen bei der Bevölkerung grottenschlecht an. Bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen sind die drei GroKo-Parteien dramatisch zusammengeschrumpft, sodass sie in Berlin ohne fremde Hilfe nach Neuwahlen kaum mehr eine Regierungskoalition bilden könnten.
Aus der einstigen GroKo wird die Vereinigte Zitterpartie der kleinmütigen Kleingeister. Erneuerung tut not. Angela Merkel krempelt nun also die Ärmel hoch und ruft en anderen Koalitionären aufmunternd zu: „Wir schaffen das!“
Doch Nahles und die beiden heimatverbundenen rechten Rechthaber bleiben. Ihr Bleiberecht möchten Maaßen und Seehofer mit möglichst wenig Flüchtlingen teilen. Das ist der Fluch der Gier nach Macht, dass die Mächtigen aus Furcht vor erzwungener Flucht aus wichtigen Ämtern die Geflüchteten mit Hilfe wichtiger Ämter zu Ohnmächtigen machen.

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