Ostereier in Vorgarten: Datenschutz hindert bei de Suche

28 Mrz

Getz kapier ich endlich, warum de Geheimdienste unne Polizei immer so scharf nach unsere Daten sin: Die wolln genau dat tun, watte Kinder bei uns auf Ostern gemacht ham. Inne Familie nenn wer dat „Ostereier suchen“.
Ihr wisst ja alle, wie dat geht: Im Garten wern de Eier irgendwo untere Sträucher versteckt. Zwischen dat ganze Grün müssen de Kinder de Eier dann finden.
Et gibt bunte Eier un welche mit Bildchen. Außerdem gibt dat braune Eier aus Schokolade mit irgendwelche Füllungen drin. Die alle liegen da in Garten rum.
Natürlich darf dat Kind die nich gleich entdecken. So´n bissken versteckt müssense schon sein. Sonst macht dat kein Spaß.
Wenn dat Kind so´n Ei gefunden hat, dann isset mächtich stolz. Dann rufen de Erwachsenen „Toll“ oder „Schön“ oder so. Dann strahlt dat Kind über´t ganze Gesicht un stopft sich dat Osterei in´t Maul.
Genauso is dat auch mitte Geheimdienste unne Polizei: Auch bei de Suche vonne uniformierte Eierkppe nach de islamistische Knallköppe muss dat lustich zugehn. So´n bissken versteckt müssen de Terroristen schon sein; sonst macht dat kein Spaß.
Deswegen brauchen de Bullen auch möchlichst viele Daten. Sonst wär dat ja viel zu einfach für die zum Rausfinden, wer ´n Terrorist is un wer nur ´n Tourist.
Räuber un Gendarm spielen is langweilich, wenn et nich auch ´n paar gute Verstecke gibt, wo sich de Ganoven verbergen könn. Un jeder will dat Spiel allein gewinnen un nich mitte Hilfe vonne andern.
De griechische unne türkische Polizei hatten ihre belgische Kollegen ja schon vore Attentäter von Brüssel gewarnt. Aber de Brüsseler Bullen wollten lieber selber suchen als de Hinweise vonne Kollegen aus Athen oder Istanbul nachgehn. Griechen und Türken is ja auch nich zu traun.
In Belgien traun de Flamen ja nich ma de Wallonen un umgekehrt. Dat einzige, wat die hinkriegen, is Computer anne Leitung anzuschließen un dann auffen Bildschirm gucken. Miteinander sprechen tun die nich.
Belgische Bullen ham halt ´ne lange Leitung. Bei de Jagd nache Terroristen stehn se deswegen auffem Schlauch.
Wenn de Polizisten massenhaft Daten ham, dann könnse immer sagen, die entscheidenden Daten hättense nich gehabt. Wennse aber nur wenich Daten ham, dann könnse sich nich mehr so leicht rausreden.
Deswegen wolln Thomas de Maiziere un seine Kollegen den Datenschutz abschaffen. Der wär zwar „schön“, aber hinderlich bei de Suche nach Terroristen.
Wennse irgendwann dann wirklich alle Daten ham, dann sehnse irgendwann den Wald vor lauter Bäume nich mehr. Dann könnse wichtich tun un machen, wat se wolln.
In Wirklichkeit wolln die mitte Daten gar nich de Terroristen fangen, sondern uns einschüchtern. Wenn wir wissen, dat die wat von uns wissen, wat se nich wissen solln, dann werden wir schon brav bleiben, wenn die de Terroristen ungehindert durch Europa reisen un mitten in Paris oder Brüssel Bomben zünden lassen.

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